Dekorieren zur Frühlings- und Osterzeit mit Naturmaterial

Schon zur Weihnachtszeit lasse ich gerne Naturmaterial in meine Dekorationen einfließen. Zweige, Moose und Frischblumen ergänzen die Dekorationen und lassen sie lebendig erscheinen. Die ständige Veränderung des Werkstückes bringt so die Natur ins Haus. Es wird eine Verbindung zwischen draußen und drinnen hergestellt. Es fließt harmonisch ineinander über. Ein Gefühl von Weite entsteht. Aber nicht nur Naturmaterial findet Verwendung, auch nutze ich viele Details aus dem reichen Vorrat meines Dekorationsmaterials.

Vasen, Körbe, Töpfe lassen sich wunderbar dekorieren. Ein Beispiel dafür ist ein gefülltes Glas mit Narzissen, eingebettet in Moos und ausdekoriert mit Zweigen und ein paar Ostereiern. Alles lässt sich umdekorieren, auch wenn es bedeutet, dass es nicht sofort gefällt. Bei nicht gefallen alles auf Anfang und was anderes benutzen.

Es müssen nicht immer wieder neue Dinge besorgt oder gekauft werden. Farben können das Dekostück sofort anders aussehen lassen. Bereits gekaufte Ostereier einfach umlackieren und wenn man es nostalgisch mag, mit Vintagebildern bekleben, bestempeln oder bemalen. Will man sie dann noch nach draußen hängen wäre eine Schicht Klarlack hilfreich, damit sie Wasserabweisend werden.

Aber auch Vasen und Körbe lassen sich mit Farben verändern. Ein Einweckglas in Weiß bemalt, mit Naturbast oder Schleifenband schmücken, ein paar Zweige aus dem Garten einstecken und ausgeblasene und bemalte Eiern an die Äste hängen. Einfache Sache und kann gut mit Kindern zur Osterzeit gebastelt werden. So wächst auch bei den Kindern die Vorfreude auf Ostern, Natur und Garten.

Machen Sie doch mal wieder Kaiserschmarrn und schlagen sie die Eier nicht auf, sondern pusten sie aus. So haben Sie genügend Material, um einen Strauch mit vielen Ostereiern zu schmücken. Die Eier ausspülen und dekorieren. Ein Streichholzstück mit einem Faden in das Loch des Eies schieben und die Ostereiaufhängung ist fertig.

Wird noch Inspiration gebraucht, raus in die Natur und sich die vielen schönen geschmückten Osterbrunnen in weiten Teilen von Süd-, Mittel- und Ostdeutschland anschauen. Kleine Ostereierkunstwerke zu langen Girlanden gebunden rund um den Dorfbrunnen gehängt. Eine tolle Tradition, die hoffentlich nie aus der Mode kommt.

Ein Naturwerkstoff ist bei Haustierhaltern von Nagern immer verfügbar. Heu und was lässt sich daraus nicht alles zaubern. Heufiguren, Kränze und Nester. Ein gewickeltes Heunest, mit Ostereiern in eine Schale gelegt und der Ostertisch ist dekoriert. Nach Ostern das Nest vom Dekomaterial befreien und es kann wieder als Futter benutzt werden.

Auch gewickelte Heuostereier sind eine schöne Dekoration in der Wohnung. Eine Schablone aus Pappe dient als Wickelhilfe. Diese gibt die Größe der Eier vor. Ausdekoriert wird weiter mit Schleifenbändern oder Trockenblumen. Sollte es zu einem Engpass im Heuvorrat kommen, lassen sich Naturostereier auch aus Moos wickeln.

Getrocknetes Moos lässt sich sowohl in der Osterdekoration, sowie in der Weihnachtsdekoration wieder verwenden. D. h. hat man sich einmal einen Vorrat angeschafft, kann immer wieder neu das ganze Jahr damit dekorieren.

Wer einen Garten besitzt, weis, dass immer viel Schnittgut vor allem im zeitigen Frühjahr anfällt. Gräser, Bäume und Blühsträucher müssen zurückgeschnitten werden. Auch aus diesem Naturmaterial lassen sich Schalen, Kugeln und Nester für die Osterdekoration basteln.

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